Ich muss mich entschuldigen. Ich hatte früher mal geschrieben, wer das Wort „alternativlos“ in den Mund nimmt, sei phantasielos. Das stimmt, fast immer. Aber nicht, wenn es um Frieden geht. Denn Frieden – und Liebe – sind alternativlos. Denn zu Frieden gibt es keine Alternative. Nur den Krieg. Und der ist keine Alternative.
Wozu dient Krieg? Zum Zugewinn von Macht und Raum. Wem dient Krieg? Den Mächtigen. Einzig und allein denen, sonst niemandem. Wie bringen es Mächtige fertig, den anderen, denen, die für sie die Kriege ausfechten müssen, weis zu machen, dass der Krieg in ihrem Interesse ist? Indem sie sie belügen und ihnen einreden, dass ihre, der Mächtigen Interessen, ihre eigenen Interessen seien. Das nennt man Propaganda.
Beispiel Ukraine
Nehmen wir das jüngste Beispiel von Krieg in unserer Nähe, den Ukrainekrieg. Wer profitiert? Einzig und allein die Rüstungsindustrie, die die Waffen produziert, die dort verheizt werden und die, die deren Aktienwerte halten. Wer verliert? Die Hunderttausende, mittlerweile Millionen von Soldaten, die dort Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr getötet und verstümmelt werden, körperlich oder psychisch. Und einfache Leute bei uns, die aufgrund der Militärhilfe „ihre Gürtel bitteschön enger schnallen“ sollen. Es sind nichts als Worthülsen, dass dort „unsere“ Demokratie, „unsere“ Werte, und „unsere“ Sonstwas verteidigt werden. Es ist ein Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland, sonst nichts. Die USA hatten wenigstens die Chuzpe, das zuzugeben (https://ubn.news/de/das-us-aussenministerium-hat-eingeraeumt-dass-sich-der-krieg-in-der-ukraine-zu-einem-stellvertreterkrieg-zwischen-den-usa-und-russland-entwickelt-hat/. Nur bei SZ, Zeit, Öffentlichem Rundfunk und Co ist es noch nicht angekommen. Denn wir Europäer sollen ja diesen Stellvertreterkrieg psychisch und ökonomisch befeuern und die Kosten stemmen.
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