Covid‑19-„Impfungen“ haben nicht vor Tod durch Covid-19 oder andere Ursachen geschützt
Unsere Analyse der Semenzato-Studie ist publiziert
Am 4. Dezember 2025 ging ein erleichterter Ausruf durch die Presse: Eine große französische Studie hatte angeblich gezeigt, dass Menschen, die sich gegen Covid-19 hatten impfen lassen, weniger an Covid-19, aber auch weniger an anderen Erkrankungen verstorben sind [1]. Die Daten stammten vom französischen nationalen Gesundheitsdienst, umfassten mehr als 22 Millionen Geimpfte und fast 6 Millionen Ungeimpfte. Die Geimpften, so die Autoren, hatten ein um 74 % reduziertes Risiko, an Covid-19 zu sterben, und ein um 25 % reduziertes Risiko, an allen möglichen Krankheiten zu sterben („all cause mortality“). Die Autoren hatten für alle möglichen Störfaktoren statistisch kontrolliert. Es schien alles in Butter. Die Mainstreampresse jubelte. Die Politik atmete auf. Lauterbach, damals noch Gesundheitsminister, triumphierte.
Ich war skeptisch und schaute mir die Publikation genauer an und sah, was ich vermutete: Es waren einige Gruppen aus der Analyse ausgeschlossen worden: die, die früh geimpft wurden, kränkere Leute, etc. Das kann man machen, wenn es denn vorab in einem Analyseprotokoll definiert ist. Ich schrieb den Senior-Autor, Prof. Mahmoud Zureik, an und bat um das Analyseprotokoll, das merkwürdigerweise nirgendwo erwähnt oder verlinkt war. Und stellte auch die offensichtliche Frage: ob diese Auswahl vorab definiert worden sei. Die Antwort blieb aus.
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